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Robinson Crusoe Style

Der 2. Tag des Dezember, Anno 2025

Von der langen Reise über das Meer der Lüfte nach Bangkoks fernen Gestaden

An diesem denkwürdigen Tage erreichten wir nach beschwerlicher Fahrt durch die Lüfte, welche uns über das arabische Doha führte, endlich die Hauptstadt des Königreiches Siam, welche die Eingeborenen Bangkok nennen. Bei unserer Ankunft am Tore der Einreise mussten wir zunächst mit vielen anderen Reisenden in geduldiger Erwartung verharren, doch sodann, gleichsam als hätte die göttliche Vorsehung ein Einsehen mit uns gehabt, schritt die Abfertigung plötzlich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit voran und wir wurden ohne weitere Schwierigkeiten in dieses fremde Land eingelassen. Ich pries in meinem Herzen die Milde der hiesigen Obrigkeit, die uns Fremde so freundlich aufnahm.

Von der wundersamen Verwechslung der Reisegepäckstücke und der Güte eines fremden Wanderers

Am Orte, wo die Reisenden ihre Habseligkeiten in Empfang nehmen, ereignete sich alsdann eine höchst seltsame Begebenheit, die mich an die Launen des Schicksals gemahnte. Diana erblickte geschwind ihren Koffer auf dem beweglichen Bande, doch erwies sich selbiger bei näherer Betrachtung als ein Gegenstand von vollkommen gleicher Beschaffenheit, jedoch einem anderen Eigentümer zugehörig. Zu unserem Erstaunen erschienen nicht weniger als dreimal die nämlichen Koffer auf diesem Bande, als hätte ein schelmischer Geist seine Hand im Spiele. Letztendlich war es ein freundlicher Tourist, dem wir in unserer Verwirrung beinahe sein rechtmäßiges Eigentum entwendet hätten, der uns mit großer Höflichkeit darauf hinwies, dass er unseren Koffer bereits neben dem Bande auf dem Boden gefunden und beiseite gestellt habe, woraufhin wir endlich unserer Wege ziehen konnten.

Von der Wahl des Transportmittels und der wundersamen Unterhaltung mit dem Kutscher

Vor uns lag nun die Entscheidung, auf welche Weise wir zu unserer Herberge gelangen sollten, ob mittels der Eisenbahn, eines sogenannten Grab-Wagens, welcher dem Uber-Dienste gleicht, oder eines gewöhnlichen Taxis. Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für letzteres, und diese Wahl erwies sich als außerordentlich glücklich. Der Kutscher, ein Mann von fröhlichem Gemüte, vermochte weder die englische noch die deutsche Sprache zu sprechen, doch bediente er sich mit großem Geschick einer wundersamen Maschine, genannt Google Translator, in welche er auf Thailändisch hineinsprach, woraufhin die Worte in deutscher Zunge aus dem Gerät erklangen. Auf diese erstaunliche Weise führten wir eine höchst unterhaltsame Konversation, und der gute Mann zeigte sich von großer Neugier erfüllt, sodass wir viel Vergnügen an seiner Gesellschaft fanden.

Von der lärmenden Straße Khaosan und der wohlverdienten Ruhe

Vor uns lag nun die Entscheidung, auf welche Weise wir zu unserer Herberge gelangen sollten, ob mittels der Eisenbahn, eines sogenannten Grab-Wagens, welcher dem Uber-Dienste gleicht, oder eines gewöhnlichen Taxis. Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für letzteres, und diese Wahl erwies sich als außerordentlich glücklich. Der Kutscher, ein Mann von fröhlichem Gemüte, vermochte weder die englische nocIn unserer Herberge angelangt, erfrischten wir uns zunächst mit einem reinigenden Bade, und da es bereits Abend geworden war und der Hunger uns plagte, begaben wir uns noch einmal hinaus in die fremde Stadt. Kaum hundert Schritt von unserem Quartier entfernt fanden wir die berühmte Khaosan-Straße, welche als Ort der nächtlichen Lustbarkeiten bekannt ist. Doch wahrlich, dieser Ort erwies sich als gänzlich ungeeignet für Gemüter wie die unsrigen, denn von allen Seiten drang Musik von solch unmäßiger Lautstärke auf uns ein, dass es mir vorkam, als befände ich mich inmitten eines Sturmes von Tönen. Wir setzten uns an einen Essensstand an der Straße, nahmen eine bescheidene Mahlzeit zu uns und zogen uns alsdann in unser kleines Gemach zurück. Das Zimmer war von äußerst bescheidener Größe, kaum ausreichend, um unsere Koffer auszupacken, doch für die drei Nächte unseres Aufenthaltes durchaus erträglich. Ich legte mich zur Ruhe und verfiel alsbald in einen tiefen, traumlosen Schlaf, gleich einem Steine, der in die Tiefe des Meeres sinkt, erschöpft von den Strapazen dieser langen Reise in das ferne Königreich Siam.h die deutsche Sprache zu sprechen, doch bediente er sich mit großem Geschick einer wundersamen Maschine, genannt Google Translator, in welche er auf Thailändisch hineinsprach, woraufhin die Worte in deutscher Zunge aus dem Gerät erklangen. Auf diese erstaunliche Weise führten wir eine höchst unterhaltsame Konversation, und der gute Mann zeigte sich von großer Neugier erfüllt, sodass wir viel Vergnügen an seiner Gesellschaft fanden.